Software-Architektur für Versicherungssysteme
Policenverwaltung, Schadenregulierung und Tarifierung sind drei Domänen mit grundverschiedener Logik. Jardis gibt deinem Versicherungssystem die Architektur, die Fachlichkeit in Code abbildet: vom ersten Bounded Context bis zur Solvency-II-konformen Systemlandschaft.
Die Domäne ist komplex. Euer Code bildet das nicht ab.
Versicherungssysteme wachsen über Jahre. Ohne Domain-Grenzen verschmelzen Tarifierung, Bestandsführung und Schadenmanagement zu einem System, das niemand mehr versteht.
Regulatorik verteilt sich über den gesamten Code
Solvency II, IFRS 17 und GDV-Vorgaben betreffen Tarifierung, Reservierung und Reporting gleichzeitig. Ohne dedizierte Bounded Contexts steckt Regulatorik in hunderten Klassen. Jede BaFin-Änderung wird zum Flächenbrand, weil Rückstellungslogik und Prämienberechnung dieselben Klassen teilen.
Tariflogik ist mit Vertragsverwaltung verwoben
Prämienberechnung, Deckungsumfang und Produktkonfiguration teilen sich Tabellen mit der Bestandsführung. Ein neues Tarifmerkmal zieht Änderungen durch die halbe Codebasis. Produktlaunches dauern Monate statt Wochen, weil jede Tarifanpassung gegen Bestandsverträge regressionsgetestet werden muss.
Schadenprozesse laufen durch einen Monolithen
FNOL, Deckungsprüfung, Reservierung und Auszahlung sind in einem System verkettet. Ein Refactoring am Schadeneingang bricht die Leistungsabrechnung. Dunkelverarbeitung scheitert an fehlender Domain-Isolation. Rückversicherungs-Anteile lassen sich nicht sauber berechnen, weil Schadendaten über mehrere Module verstreut sind.
Police, Schaden, Tarif als getrennte Packages.
Der Jardis Builder erzeugt physische Domain-Grenzen für jede Versicherungsdomäne. Police, Schaden und Tarif als eigenständige Packages mit erzwungener Trennung.
Police, Schaden und Tarif als getrennte Domains
Jeder Bounded Context wird ein eigenständiges PHP-Package. Schadenmanagement kann nicht auf Tarif-Tabellen zugreifen. Der Builder erzwingt diese Trennung auf Dateisystem-Ebene. Regulatorische Änderungen in der Tarifierung bleiben isoliert von Bestandsführung und Leistung. Solvency-II-relevante Reservierungslogik lebt in ihrem eigenen Context, getrennt von der operativen Schadenbearbeitung.
Schadenmeldung bis Auszahlung über Domain Events
ClaimFiled, CoverageVerified, ReserveSet, PaymentApproved: der Builder erzeugt die Events und ihre Handler. Kein direkter Zugriff zwischen Domänen. Dunkelverarbeitung wird möglich, weil jeder Prozessschritt eine eigenständige Domain-Aktion ist. Rückversicherungs-Anteile werden als Reaktion auf ReserveSet berechnet, ohne die Schadenregulierung zu koppeln.
Versicherungsarchitektur in PHP, sofort einsetzbar
Der Builder erzeugt regulierungs-konforme PHP-Infrastruktur: jede Versicherungsdomäne bekommt isolierte Packages mit eigenen Events und Repository Pipelines. Audit-Trails für IFRS-17-Reporting entstehen aus der Architektur, nicht als Nachbau. Euer Team schreibt die Fachlogik: Tarifberechnung, Deckungsprüfung, Reservierungsregeln, Rückversicherungs-Splits.
Was Versicherungsteams mit Jardis gewinnen.
Von der Spartenlösung bis zur Kompositversicherung. Jardis wächst mit eurer Systemlandschaft.
Neue Produkte ohne Systemrisiko
Tarifierung als eigener Bounded Context. Neue Versicherungsprodukte, geänderte Prämienmodelle oder Sondertarife: die Produktlogik bleibt isoliert von Vertragsverwaltung und Schadenregulierung.
Schadenprozesse als eigenständige Domains
FNOL, Regulierung und Auszahlung als getrennte Bounded Contexts. Jeder Prozessschritt hat klare Ein- und Ausgänge. Dunkelverarbeitung wird architektonisch möglich, nicht nur organisatorisch gewünscht.
Bestandsführung ohne Seiteneffekte
Police-Daten leben in einem dedizierten Context mit eigener Repository Pipeline. Tarifänderungen, Schadenregulierungen oder regulatorische Updates können den Bestand nicht ungewollt verändern.
Wie lange soll eure Tariflogik noch in der Bestandsführung stecken?
Auf die WaitlistHäufige Fragen
Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Jardis im Versicherungskontext.
Ja. Jardis ist für Brownfield-Szenarien gebaut. Du erzeugst einzelne Bounded Contexts und integrierst sie schrittweise in bestehende PHP-Systeme. Der Builder importiert euer bestehendes Datenbankschema als Ausgangspunkt, sodass die Migration inkrementell erfolgen kann. Typischer Einstieg: ein einzelner Context wie Schadenmanagement neben dem bestehenden Bestandsführungssystem, verbunden über Domain Events.